alles-regina

Schottland 2013

Die Heimat von William Wallace, Robert the Bruce und Rob Roy. Das Land der Lochs, des Kilt, des Dudelsacks und des Single Malt.
Es gab viele Burgen zu sehen sowie eine atemberaubende Landschaft. Die Highlands sind wirklich beeindruckend. Das Wetter hat uns diesmal nicht so sehr im Stich gelassen. Außer ein paar Tagen dichter Bewölkung und Regen war es meist durchwachsen oder wir hatten strahlenden Sonnenschein.
Leider wollte uns Nessie den Gefallen nicht tun, sich mal blicken zu lassen. Doch Schottland ist auf jeden Fall eine Reise wert. Auch dieses Land hat uns nicht das letzte Mal gesehen. :-)

Reisebericht

25.06.2013 | (Tag 1, Ankunft Edinburgh)
Am frühen Morgen machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Stuttgart. Nach dem Umstieg in Frankfurt ging es direkt nach Edinburgh, wo wir dann den Mietwagen abholten. Unsere erste Fahrt führte von Edinburgh zuerst entlang der Küste. Anschließend fuhren wir nach Perth. Wir genossen die Landschaft und mein Freund machte sich mit dem Auto sowie dem Linksverkehr vertraut. In Perth waren unsere ersten beiden Übernachtungen geplant.

Ruinen Kathedrale St. Andrews

26.06.2013 | (Tag 2, Firth of Fife)
Um 08:00 Uhr starteten wir mit unserem ersten schottischen Frühstück in den Tag. Danach machten wir uns auf den Weg nach St. Andrews. Dort besichtigten wir die Ruinen, der zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichteten Bischofsburg. In den schottischen Unabhängigkeitskriegen wurden die Gebäude immer wieder zerstört und neu aufgebaut. Doch die Burg war nicht nur die Residenz von Königen und Bischöfen. Eine Zeit lang diente sie auch als Gefängnis.
Auch die St. Andrews Cathedral besteht zu einem großen Teil nur noch aus Ruinen. Zu ihrer Fertigstellung jedoch war sie die größte Kirche Schottlands. Einige ihrer Außenmauern stehen noch und man kann sich gut vorstellen, was für ein beeindruckendes Gebäude die Kathedrale einmal gewesen sein muss.
Am Nachmittag nahmen wir die Küstenstraße und gelangten über Crail nach Anstruther, wo wir das Fischereimuseum des Ortes besuchten. Die letzte Sehenswürdigkeit an diesem Tag war der Falkland Palace im gleichnamigen Ort. Das frühere Jagdschloss der schottischen Könige ging im 14. Jahrhundert in den Besitz des Hauses Stuart (alt: Stewart) über. Die ursprüngliche Burg gehörte dem MacDuff-Clan. Das Gebäude wurde 1887 komplett restauriert und bis auf den Ostflügel sind die Gebäude noch in sehr gutem Zustand.

27.07.2013 | (Tag 3, von Perth nach Nairn)
Wir folgten dem Vorschlag des "Hausherrn" und nahmen die Landstraße statt der Autobahn zu unserem nächsten Ziel der Reise, der Stadt Nairn. So führte uns das erste Stück der Tagesetappe durch eine wundervolle hügelige und teilweise bewaldete Landschaft. Da das angesteuerte Braemar Castle leider nicht geöffnet hatte, machten wir einen kleinen Umweg über Huntly. Dort besichtigten wir die Ruinen von Huntly Castle. Die Burg gehörte ab dem 14. Jahrhundert dem Clan Gordon. 1449 wurde sie durch ein Feuer komplett zerstört, danach aber wieder aufgebaut. Im Laufe der Jahre fanden auch Ausbauten statt. Im Bürgerkrieg verloren die Gordons ihre Herrschaft über Huntly Castle und die Gebäude zerfielen.
Auf der Weiterfahrt hielten wir Ausschau nach einer Whisky-Destillerie. In Dufftown wurden wir fündig. Glenfiddich ist eine der bekanntesten Brennereien und kann ohne Eintritt besichtigt werden. In einer kleinen Filmvorführung erfährt man mehr über die Eigentümer der Destillerie, der Familie Grant, sowie über die Entstehungsgeschichte der Brennerei selbst. Während der anschließenden Führung werden die einzelnen Produktionsschritte des Whiskybrennens erklärt, den man am Ende probieren darf. Mir persönlich hat der 18 Jahre alte Single Malt am Besten geschmeckt. :-)
Nach einem kleinen Snack ging es weiter nach Elgin und an der Küste entlang nach Nairn.

Ruinen Urquhart Castle

28.06.2013 | (Tag 4, Loch Ness)
Den heutigen Tag verbrachten wir am Loch Ness. Über Inverness erreichten wir den sagenumwobenen See. Er ist der zweitgrößte See Schottlands, verfügt aber aufgrund seiner Tiefe über das größte Wasservolumen. Unseren ersten Halt machten wir in Drumnadrochit. Dort besuchten wir das Loch Ness Exhibition Centre. In sechs Räumen wird sehr anschaulich die Entstehungsgeschichte des Sees erklärt und die Frage beleuchtet, ob es Nessie tatsächlich gibt oder nicht. Da ich an Mystisches glaube, hat mich die Antwort der Wissenschaft sehr ernüchtert, trotzdem kann ich einen Besuch empfehlen. :-)
Im Anschluss fuhren wir Urquhart Castle an. Was als piktisches Fort begann, zählte zu den größten Burgen Schottlands, ehe die Festung bei einem Aufstand der Jakobiten im 17. Jahrhundert zerstört und verlassen wurde. Obwohl nur noch Ruinen zu sehen sind, hat mich Urquhart Castle sehr fasziniert. Für mich war die Burg eines der Highlights der ganzen Reise.
Nach einer kleinen Kaffeepause fuhren wir wieder zurück in Richtung Nairn. Auf dem Weg machten wir noch Halt am "Culloden Battlefield". Im Moor von Culloden fand die letzte Schlacht der Engländer gegen die schottischen Clans statt, aus der die Engländer als Sieger hervorgingen. Die Folgen waren der Untergang der schottischen Kultur und die Zerstörung des Clan-Systems.
In einer Ausstellung erfährt man mehr über die Beteiligten der Schlacht auf beiden Seiten und anhand der Berichte von Überlebenden wurden die Hergänge der Schlacht rekonstruiert. Mit einem Audio-Guide kann man das Gelände begehen.

29.06.2013 | (Tag 5, von Nairn nach Portree, Isle of Skye)
Noch einmal fuhren wir die Strecke vom Tag zuvor, vorbei am Schlachtfeld von Culloden, dem Loch Ness und Urquhart Castle in Richtung Isle of Skye. Wir folgten dem River Shiel und durchfuhren ein atemberaubendes Tal. Die Wolken hingen sehr tief und schienen an die umliegenden Berge zu stoßen.
Am Eilean Donan Castle machten wir halt. Die Burg liegt auf einer Landzunge am Loch Duich und ist Stammsitz des schottischen Clans MacRae. Robert the Bruce versteckte sich hier im ersten Unabhängigkeitskrieg vor den Engländern. Während der Jakobiten-Aufstände im Jahr 1719 wurde Eilean Donan vollkommen zerstört und erst im Jahr 1912 wurde mit der Restaurierung durch Lt. Col. John MacRae-Gilstrap begonnen. Seit 1955 kann die Burg besichtigt werden. Sie diente als Filmkulisse für Highländer, Rob Roy, Braveheart und den James-Bond-Film "Die Welt ist nicht genug". Um uns ein wenig aufzuwärmen (das Wetter wurde schlechter) legten wir noch eine kleine Kaffeepause ein, ehe wir uns auf den Weg zur Skye-Bridge machten. Die Brücke verbindet die Isle of Skye mit dem Festland.

Ruinen Armadale Castle

30.06.2013 | (Tag 6, Isle of Skye)
Regnerisch und windig begann der Tag und es wurde leider auch nicht besser. Wir versuchten, trotzdem das Beste draus zu machen. Zuerst statteten wir dem Dunvegan Castle im Norden der Insel einen Besuch ab. Die Burg ist der Wohnsitz der MacLeods seit über 800 Jahren. Zwischen 1840 und 1850 wurden die Gebäude im viktorianischen Stil um- und ausgebaut. Es gibt einige Ölgemälde und Schätze zu besichtigen. Außerdem ist die wunderschöne Gartenanlage einen Spaziergang wert.
Für den nächsten Stopp, mussten wir vom Norden ganz in den Süden der Insel. Hier erwartete uns das Armadale Castle & Museum. Der ehemalige Herrensitz des MacDonald Clans wurde erst 1790 erbaut. 1855 zerstörte ein Feuer fast alle Gebäudeteile. Heute sind nur noch Ruinen zu bestaunen. In dem angrenzenden Museum wird die Geschichte der Lord of the Isles und der schottischen Inseln erzählt. Aufgrund des schlechten Wetters musste der Aufstieg zum Old Man of Storr, einer 50 Meter hohen Felsnadel, leider ausfallen. Stattdessen machten wir eine Rundfahrt entlang der Küste der Halbinsel Trotternish.

Glenfinnan Viadukt

01.07.2013 | (Tag 7, von Portree nach Oban)
Es regnete immer noch. Wir verließen die Isle of Skye wieder über die Skye-Bridge und fuhren die "Road of the Isle"  zurück, entlang des River Shiel. Danach ging es in Richtung Süden nach Fort Williams. Von dort aus machten wir einen Abstecher nach Glenfinnan.
Am Ufer des Loch Shiel steht das Glenfinnan Monument. Hier scharte Charles Edward Stuart, genannt "Bonnie Prinz Charlie", zu Beginn der zweiten Jakobiten Revolte die Clans um sich und beanspruchte den schottischen Thron. Zu Ehren dieses Augenblicks wurde das Monument errichtet. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Glenfinnan-Viadukt. Der Eisenbahnviadukt verbindet die Strecke zwischen Fort William und Mallaig. Über die Schienen des Viadukts fuhr der berühmte Hogwarts-Express der Harry-Potter-Filmreihe.
Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Oban. Wir machten einen ausgedehnten Stadtbummel, genossen die schottischen Fish&Chips und besuchten dann die Oban-Destillerie. Im Gegensatz zu Glenfiddich ist die Brennerei sehr klein. Dadurch, dass die Stadt um die Destillerie herum entstand, gibt es keine Möglichkeit zur Erweiterung. Auch hier war der Rundgang durch die Produktionsanlage sehr interessant. Allerdings hat mir der Whisky in der Destillerie von Glenfiddich besser geschmeckt. :-)

02.07.2013 | (Tag 8, Loch Awe und Invernary)
Auch heute konnten wir dem schlechten Wetter nicht entkommen und die Fahrt auf die Isle of Bute fiel regelrecht ins Wasser. Wir disponierten um und besuchten anstatt des Rothesay Castles auf der kleinen Insel im Meeresarm des Firth of Clyde, das Invernary Castle in der gleichnamigen Stadt.
Die Burg ist der Stammsitz der Dukes of Argyll, Mitglieder des Campbell-Clans. Sie wurde zwischen 1745 und 1790 aufgebaut. Um 1877 wurden nach einem Brand weitere Anbauten vorgenommen. Heute beherbergt das Schloss am Ufer des Loch Fyne eine große Waffensammlung. Darunter den Dolch Rob Roys.
Auf der Rückfahrt nach Oban machten wir eine lange Kaffeepause in einem gemütlichen Restaurant am Loch Fyne. Am Ende dieses Tages spazierten wir von unserem Hotel aus noch zu den Ruinen des 500 Meter entfernten Dunollie Castle. Die Festung stammt aus dem 15. Jahrhundert und war Wohnsitz der MacDougalls. 1715 wurde die Burg von ihren Besitzern aufgegeben.

Schlachtfeld Stirling Bridge

03.07.2013 | (Tag 9, von Oban nach Glasgow)
Von Oban fuhren wir zuerst nach Stirling. Das Stirling Castle war die Hauptresidenz der schottischen Könige. Maria Stuart wurde hier zur "Queen of Scots" gekrönt. Von der Burg aus kann man verschiedene Schlachtfelder sehen. Unter anderem die Kampfschauplätze der Schlacht von Stirling Bridge, in der William Wallace die Engländer in die Flucht schlug und der Schlacht von Falkirk, bei der die Engländer Stirling Castle zwar zuerst einnehmen konnten, schlussendlich aber von Robert the Bruce wieder vertrieben wurden.
Unweit von Stirling Castle gibt es eine weitere Sehenswürdigkeit zu bewundern. Der 67 Meter hohe, vierkantige Turm im neugotischen Stil wurde zu Ehren von William Wallace im Jahr 1869 errichtet. Im Innern des Turms, verteilt auf drei Stockwerke, befinden sich verschiedene Ausstellungen. Eine davon ist William Wallace selbst gewidmet. Das Schwert, welches William Wallace geführt haben soll, sowie das Filmkostüm von Mel Gibson aus Braveheart sind hier zu sehen.
Nach dem Aufstieg in den Turm und einem Spaziergang um den Abbey Craig, hatten wir uns einen kleinen Imbiss redlich verdient. Danach steuerten wir das Ziel unserer Tagesetappe an, Glasgow.

04.07.2013 | (Tag 10, Glasgow)
Wir fuhren mit dem Zug nach Glasgow und verbrachten den Tag in der größten Stadt Schottlands. Um von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu kommen und auch ein wenig von der Stadt zu sehen, kauften wir uns ein Tages-Ticket für einen Sightseeing-Bus. Man kann an verschiedenen Haltestellen aus- und wieder zusteigen. Wir haben das Science Centre, in dem es Wissenschaft zum Anfassen gibt, und das Hunterian Museum besucht. Dort gibt es eine kleine Ausstellung an Dinosaurier-Funden. Außerdem gibt es einige römische Artefakte zu sehen. Leider hatte das Royal Highland Fusiliers Museum, welches wir danach noch besichtigen wollten, geschlossen. Mit dem Zug ging es am Abend zurück zum Hotel.

05.07.2013 | (Tag 11, von Glasgow nach Peebles)
Die Sonne kam endlich wieder zum Vorschein und wir nutzten den schönen Tag, um eine Ausfahrt in den Süden Schottlands zu machen. Unser erster Halt fand am Torhouskie Stone Circle statt. Die 19 Granitfelsen sind leicht ovalförmig angeordnet und stammen aus der Zeit der Kelten. Es wird angenommen, dass es sich bei dem Steinkreis um einen Druiden-Tempel oder einen Ort handelt, an dem Recht gesprochen wurde, also eine Art Gerichtshof. Wir fuhren weiter bis nach Garlieston, wo wir die Ruinen von Cruggleton Castle besichtigen wollten. Leider sind wir irgendwie an den Ruinen vorbeigefahren. Wir haben sie nämlich nicht gefunden. :-)
Da wir noch eine etwas größere Strecke vor uns hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Gegen 16:30 Uhr kamen wir am Castle Venlaw Hotel an. Wir packten grob aus, da wir nur eine Nacht blieben, und machten dann einen langen, gemütlichen Spaziergang durch das angrenzende Waldgebiet.

Rosslyn Chapel

06.07.2013 | (Tag 12, von Peebles nach Edinburgh)
Nach einem ausgiebigen Frühstück traten wir die Fahrt nach Edinburgh, dem letzten Ziel unserer Reise, an. Da wir in Edinburgh selbst noch einen Tag eingeplant hatten, standen jedoch noch Sehenswürdigkeiten außerhalb der Hauptstadt Schottlands an.
Zuerst besuchten wir die Rosslyn Chapel. Jedem, der den einzigartigen Roman "Sakrileg" von Dan Brown kennt oder den Film "The DaVinci Code" gesehen hat, wird die kleine Kapelle ein Begriff sein. Anders als im Film, liegt die kleine Kapelle jedoch nicht auf einem bewaldeten Hügel, sondern am Rand des kleinen Dorfs Roslin. William Sinclair, Baron of Roslin und Mitglied der St. Clair Familie, ließ die Kirche 1456 bauen, bzw. wurde in diesem Jahr der Bau begonnen. Die gesamte Bauzeit betrug knapp 40 Jahre. In den Gewölben der Kirche wurden die Sinclair-Ritter beigesetzt. Darunter Sir William Sinclair, ein Grand Prior der Tempelritter.
Unsere Fahrt ging weiter nach North Berwick. Aufgrund des großen Andrangs im Seabird Centre entschlossen wir uns, lieber den Ruinen von Dirleton Castle einen Besuch abzustatten. Der älteste Teil der Burg wurde im 13. Jahrhundert gebaut. Die Burg wurde während der Unabhängigkeitskriege häufig angegriffen und wechselte mehrmals die Besitzer. Einige Räume der Burg sind noch sehr gut erhalten, während von anderen nur noch Teile der Mauern stehen. Wir schlenderten anschließend durch die wunderschöne Gartenanlage und machten uns dann auf den Weg nach Edinburgh.

Edinburgh Castle

07.07.2013 | (Tag 13, Edinburgh)
Als wir das Hotel verließen, war es noch relativ ruhig auf den Straßen. Wir spazierten zur Waverley Bridge hinunter, von wo aus die Sightseeing-Busse starteten. Unsere erste Station war "Dynamic Earth". Dort unternahmen wir eine aufregende Reise durch die Zeit. Von der Entstehung der Erde, über die Bildung der heutigen Kontinente erfuhren wir viel über die geologische Geschichte Schottlands. Natürlich ist das alles sehr auf Kinder ausgerichtet. Trotzdem fand ich die "Zeitreise" sehr aufregend. :-)
Nachdem wir wieder in der Gegenwart angekommen waren, aßen wir eine Kleinigkeit zu Mittag und setzten dann unsere Fahrt fort. Der Lawnmarket war unsere nächste Station. Von dort aus startete unsere Underground-Tour, "City of the Death".
Unsere Führerin gab uns einen kleinen Überblick über die Geschichte von Edinburgh. Danach ging es in die Dunkelheit der Gewölbe der South Bridge. Die Räume zwischen den Pfeilern der Brücke wurden anfangs als Lagerräume genutzt. Doch mit der Zeit entstand hier das Rotlichtviertel Edinburghs und düstere Gestalten trieben sich in den Gewölben herum. Zwischen 1827 und 1828 ermordeten William Burke und William Hare in den Gewölben 16 Menschen. Die Körper der Toten verkauften sie an das Edinburgh Medical College. Da mich in den Gewölben ein Geist küsste (aufgrund meiner Erkältung spielte mein Kreislauf verrückt), mussten wir den Rundgang vorzeitig abbrechen.
Wieder zurück im Tageslicht, wanderten wir noch ein wenig durch die schmalen Gassen und beendeten schließlich unsere Rundfahrt durch die Stadt.

08.07.2013 | (Tag 14, Rückreise nach Hause)
Leider war der Urlaub schon wieder vorbei. Wir schliefen halbwegs aus, frühstückten und packten dann die Koffer. Nachdem wir aus der Stadt raus waren, fuhren wir noch ein Stück die Autobahn entlang und genossen noch ein letztes Mal die schottische Landschaft. Die Sonne schien und der Wind ließ die Weizenfelder aussehen wie Seen, auf denen kleine Wellen tanzten. Wir gaben den Mietwagen ab und checkten ein. Irgendwie freute ich mich auf zu Hause und andererseits war ich ein klein wenig wehmütig. Während das Flugzeug langsam höher stieg, warfen wir einen letzten Blick auf Schottland und waren uns mal wieder einig. Hier waren wir nicht das letzte Mal. :-)

Mehr Bilder von unserer Schottland-Rundreise findest Du in meiner Fotogalerie Schottland.